Mittwoch, 1. Dezember 2010

Zum Sparen und als Vermögensverwaltung

Gemischte Fonds, die älteste Form des Investmentfonds, bieten die Möglichkeit, durch einen regelmäßigen Sparplan auch mit kleinem Budget einen planmäßigen Vermögensaufbau zu betreiben. Überdies sind sie für die mittel- bis langfristige Geldanlage bzw. Vermögensverwaltung geeignet. Wie alle offenen Fonds sind sie dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kapital sehr vieler Anleger entsprechend den Statuten in zahlreiche Wertpapiere investieren. Die Anteilseigner erwerben gemeinschaftliches Bruchteilseigentum an den Vermögensgegenständen. Fonds, die in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Da es sich um Sondervermögen handelt, fallen die Vermögenswerte des Fonds im theoretischen Fall der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Gemischte Fonds investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen, mitunter darüber hinaus auch in weitere Anlageklassen wie Immobilien oder Rohstoffe. Das Verhältnis zwischen den einzelnen Anlageklassen ist grundsätzlich flexibel, oftmals besteht jedoch eine Obergrenze hinsichtlich der Aktienquote. Man unterscheidet nach der Ausrichtung bzw. nach dem Risikogehalt defensive, ausgewogene, flexible und dynamische Mischfonds.

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Risiken streuen

Es ist nicht ohne Risiko, sein Glück an der Börse zu versuchen. Man mindert es beträchtlich, indem man nicht auf einzelne Aktien setzt, sondern die Auswahl Profis überlässt und einen breit gestreuten Investmentfonds erwirbt. Fonds, insbesondere Aktienfonds, sollten dennoch grundsätzlich nur zum Einsatz kommen, wenn das eingesetzte Kapital nicht kurz- oder mittelfristig benötigt wird. Vor diesem Hintergrund mindert sich mit zunehmender Anlagedauer das Risiko, Verluste zu erleiden. Umgekehrt steigen die Chancen, eine erfreuliche Rendite zu erzielen.

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Dienstag, 25. Mai 2010

Branchenfonds

Branchenfonds gehören zu den riskantesten Fonds. Sie investieren in Aktien von Unternehmen einer bestimmten Branche. Eine Risikostreuung ist dementsprechend im Vergleich zu breit investierenden Aktienfonds nur in geringerem Maße gegeben. Die Chance, dass sich bestimmte Branchenfonds für einen bestimmten Zeitraum besser entwickeln als der Gesamtmarkt, ist zwar durchaus gegeben, bedarf aber einer sehr sorgfältigen Analyse und eines Gespürs für das richtige Timing. Als langfristige Geldanlage haben bislang branchenübergreifend anlegende Investmentfonds eher überzeugen können.

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Mittwoch, 12. Mai 2010

Depot nicht zu einseitig ausrichten

Wer sich nicht zu den professionellen Tradern zählt, sollte sein Portefeuille nicht ausschließlich auf den Aktienmarkt ausrichten. Langfristig rentiert es sich erfahrungsgemäß, eine Streuung auf verschiedene Anlageklassen vorzunehmen. Ein guter Aktienfonds, ein guter Rentenfonds und ein guter Mischfonds reichen grundsätzlich. Gut steht hierbei für international anlegende Fonds, die möglichst langjährig aufgrund eines disziplinierten Investmentansatzes absolut und relativ in Zeiten steigender Kurse wie auch in Krisensituationen überzeugt haben.

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Freitag, 5. Februar 2010

Altersvorsorge - konservativ und zyklisch

Das jährliche "Vorsorgebarometer", eine Umfrage des britischen Versicherers Clerical Medical, zeigt folgenden Trend in Bezug auf die Altersvorsorge: Je schwächer die Aktienkurse, desto mehr Leute glauben, dass Vorsorgeentscheidungen zurückgestellt werden.
Bei der Frage, welche Anlageformen präferiert bzw. sich langfristig am ehesten durchsetzen werden, liegt uneinholbar das Wohneigentum an erster Stelle. Bemerkenswert ist indessen, dass klassische Lebens- und Rentenversicherungen hierbei noch vor Fondspolicen auf dem zweiten Platz liegen. Renditeorientierte Produkte wie Aktien und Aktienfonds sind in der Gunst abgeschlagen, auch wenn sich die Zustimmung seit dem Tiefpunkt (zeitgleich mit dem Börsentief) verbessert hat.
Zusammengefasst: Die Deutschen bleiben einerseits konservativ betreffend ihre Altersvorsorge, andererseits zyklisch, was ihre Einstellung zur Börse angeht.

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Montag, 11. Januar 2010

Rückkehr der Dividendenstrategie?

Vor Ausbruch der Finanzkrise und den verheerenden Folgen auf den Aktienmarkt in 2008 wurden vielfach Zertifikate vertrieben und neue Fonds aufgelegt, die von einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung von Aktien/Sektoren mit einer hohen Dividendenrendite profitieren sollten.
Einmal mehr scheint es so, dass Modethemen grundsätzlich kein gutes Investment darstellen. Insbesondere Alpha-Zertifikate, die von einer Outperformance dividendenstarker Titel gegenüber "gewöhnlichen" Aktien profitieren sollten, haben herbe Verluste erlitten; auch neu aufgelegte Dividendenfonds konnten bislang den an sie gesetzten Anspruch kaum erfüllen.
Ursächlich war jeweils hauptsächlich die zu hohe Gewichtung von Bankaktien, die - aus heutiger Sicht - vor Ausbruch der Krise einen hohen Anteil von Scheingewinnen, letztlich also Unternehmenssubstanz ausgeschüttet hatten.
Durch Anwendung (nicht nur, aber auch) der Dividendenstrategie langjährig überaus erfolgreich ist indessen der DJE Dividende & Substanz P (WKN 164325, ISIN LU0159550150).

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Montag, 4. Januar 2010

Börsenausblick 2010

Prognosen sind grundsätzlich schwierig, wenn sie in die Zukunft gerichtet sind. Dies gilt nicht nur einmal mehr, sondern auch ganz besonders für den Börsenausblick 2010.

Der eher seltene Fall, dass die Mehrheit der Analysten und Beobachter Recht behalten wird, könnte insoweit eintreffen, als die deutlich überwiegende Mehrzahl von hohen Schwankungen im Jahresverlauf ausgeht. Dies macht insoweit Sinn, als noch weitgehende Unsicherheit über den Erholungsgrad der weltweiten Konjunktur und das (vorläufige?) Ende der Finanzkrise herrscht, einhergehend mit stark divergierenden makroökonomischen Indikatoren.

Zumindest dürfte damit zu rechnen sein, dass nachhaltige Optimisten, die sich rein auf Bewertungsargumente stützen, mehr oder minder kalt erwischt werden.

Eine stabile Bodenbildung des DAX oberhalb von 6.000 Punkten in 2010 wäre als ein gutes Ergebnis zu bezeichnen. Die Erkenntnis, dass Aktien zurzeit durchweg sehr günstig sind, dürfte sich in markant steigenden Kursen (noch) nicht im neuen Jahr niederschlagen.

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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Multi-Asset-Fonds

Aktien - zu gut gelaufen oder zu riskant oder beides? Renten - unrentabel bei niedrigem Zinsniveau, außerdem Inflationssorgen und neuerdings Ausfallrisiken auch bei Staatsanleihen? Immobilien - bitte nicht (Ursache der Finanzkrise und Liquiditätsrisiken bei Fonds)? Rohstoffe - nur für gewiefte Spekulanten? Hedgefonds - Totalverlustrisiko inklusive?

Am Besten alles zusammen!
Kein Sarkasmus, sofern das Management die Klaviatur des Portfoliomanagements beherrscht. Empfehlung: Sauren Global Defensiv (WKN 214466, langjährig erfolgreicher konservativer Dachfonds).

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