Dienstag, 22. Juli 2014

Investmentfonds: Size matters!


Wenn ein Fonds langjährig zu erfolgreich ist, kann es mitunter passieren, dass er gewissermaßen Opfer seines eigenen Erfolgs wird. Dies geschieht dadurch, dass zu viele Mittelzuflüsse alter und neuer Anleger, die an dem Erfolg partizipieren wollen, das Volumen des Investmentfonds übermäßig ansteigen lassen. Das Management des Fonds sieht sich nun mit der misslichen Lage konfrontiert, dass das Anlageuniversum, d.h., die Summe aller Möglichkeiten, das investierte Kapital der Anleger gewinnbringend zu investieren, schrumpft: Nur noch sehr große Unternehmen kommen als Investment überhaupt in Betracht. Kleinere Aktiengesellschaften mit einer geringeren Marktkapitalisierung scheiden jedoch zwangsläufig aus, da der Fonds nur sehr geringe und damit unerhebliche Beträge in Bezug auf sein gesamtes verwaltetes Vermögen investieren könnte, ohne zum maßgeblichen oder gar beherrschenden Aktionär der jeweiligen Gesellschaft zu werden.

Dass es mit einer zunehmend geringer werdenden Anzahl von überhaupt in Betracht kommenden Investitionsmöglichkeiten tendenziell schwieriger wird, nachhaltig überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen, ist einleuchtend. Entsprechend sollten Anleger bei der Auswahl insbesondere von Aktienfonds die Größe des Fonds als ein Kriterium beim Vergleich einbeziehen. Ist ein geeigneter Kandidat fürs Depot gefunden, sind natürlich auch die Anschaffungsnebenkosten zu vergleichen; idealerweise erhält man über unabhängige Finanzdienstleister den gewünschten Fonds ohne Ausgabeaufschlag.

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Mittwoch, 30. Januar 2013

Gute Streuung bei der Geldanlage

Dachfonds (auch Fund of Funds genannt) sind eine spezielle Gattung innerhalb der Investmentfonds. Es handelt sich hierbei um spezielle Sondervermögen, die das Kapital ihrer Anleger wiederum in andere Investmentfonds investieren. Der Grundgedanke eines Dachfonds besteht darin, dem Anleger eine im Vergleich zu einem konventionellen Aktienfonds oder auch Mischfonds bessere Risikostreuung sowie höhere Renditeaussichten bei gleichem Risiko ermöglichen zu können. Insbesondere durch die Streuung des Vermögens auf einzelne Fonds diverser häufig kleinerer und der breiten Masse weitgehend unbekannter Kapitalanlagegesellschaften, die auf einzelne Segmente des Kapitalmarkts spezialisiert sind und hierdurch nicht selten ein bemerkenswertes Know-how erworben haben, kann eine Geldanlage in einem Dachfonds eine interessante Alternative zu einem klassischen Investmentfonds darstellen. Aus diesem Grund finden sich Dachfonds auch im Portefeuille zahlreicher Fondspolicen, die von Versicherungen als Privatrente oder auch für die Riester-Rente angeboten werden.

Mit Hilfe von Fondssparplänen, bei denen regelmäßig ein konstanter Anlagebetrag investiert wird, der bei unabhängigen Finanzdienstleistern meist nur 25 € monatlich als Mindestgröße beträgt, lässt sich langfristig ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen, das einen wesentlichen und zudem flexibel handhabbaren und frei verfügbaren Baustein der privaten Altersvorsorge ausmachen kann. Insgesamt überwiegen bei einem Dachfonds, der schwerpunktmäßig in Aktienfonds investiert die Gemeinsamkeiten zu einem reinen Aktienfonds unter Beachtung der dargestellten Besonderheiten. Wie bei gewöhnlichen Fonds auch, sollte man sich um einen Fonds Rabatt bemühen, der im Idealfall dazu führen kann, dass man – genauso wie in der Regel der Dachfonds auch in Bezug auf die Zielfonds – den Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben kann.

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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Garantieversprechen von Fonds

Anleger partizipieren mit Garantiefonds an der Performance aussichtsreicher, aber riskanter Geldanlageformen wie Aktien oder Rohstoffe, ohne jedoch Verlustrisiken einzugehen. Aber: Alle Arten von Investmentfonds beinhalten Risiken, auch Garantiefonds! Die Garantie ist einerseits in ihrer Werthaltigkeit abhängig von der Bonität des Garantiegebers, andrerseits gilt sie grundsätzlich nur zum Laufzeitende des Fonds. Ausgabeaufschläge werden grundsätzlich nicht von der Garantie eingeschlossen.


Mögliche Verlustrisiken zum Laufzeitende bestehen somit zum Einen in Höhe der Ausgabeaufschläge, zum Anderen auch darüber hinaus in den Kursgewinnen, die der Fonds zum Zeitpunkt des Kaufs womöglich bereits erwirtschaftet hat, die für den Anleger entsprechend im Kaufpreis enthalten sind. Während der Laufzeit hingegen unterliegt darüber hinaus auch ein Garantiefonds den üblichen Kursschwankungen.

Bei der Partizipation an einer positiven Wertentwicklung des Basiswertes, z.B. einem Aktienindex oder einem Rohstoffkorb, gilt es Abstriche zu machen. Der Anleger nimmt hieran grundsätzlich nicht eins zu eins teil, sondern nur zu einem bestimmten Prozentsatz. Dieser wird unmittelbar zum Zeitpunkt der Emission festgelegt, ist grundsätzlich also während der zeichnungsfrist noch nicht bekannt. Die konkrete Berechnungsmethode der Performance bedarf eines Blicks in die jeweiligen Verkaufsunterlagen; nicht unüblich bei der Berechnung der Performance des Basiswertes und damit der Wertentwicklung des Fonds sind etwa Durchschnittskurse. Bei einem Aktienindex oder Aktienkorb stellt sich überdies die Frage, inwieweit Dividenden in die Berechnung der Wertentwicklung einfließen. Dies tun sie bei einem sog. Performanceindex wie beispielsweise dem DAX; bei einem Kursindex wie dem Dow Jones Euro Stoxx 50 verbleiben sie hingegen beim Emittenten. Bei Garantiefonds, die sich auf Rohstoffinvestments beziehen, gibt es in ihrer Komplexität noch weit darüber hinaus gehende Details, mit denen sich ein Anleger auseinandersetzen sollte, bevor er investiert.

Da Garantiefonds befristete Geldanlagen darstellen, beinhalten sie naturgemäß ein Wiederanlagerisiko zum Zeitpunkt der Fälligkeit. Konventionelle Investmentfonds ohne befristete Laufzeit stellen sich insoweit flexibler dar. Wer entsprechend sucht, kann häufig auch langjährig erfolgreiche und von unabhängiger Seite empfohlene Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben.

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Für Geldanlage und Finanzierung

Man sollte grundsätzlich bei allen Finanzprodukten einen Vergleich vornehmen und sich nicht vorschnell zu einer Unterschrift hinreißen lassen. Die Vorzüge, die das eine oder andere Produkt bietet, gelten in aller Regel allgemein und unabhängig von dem jeweiligen Anbieter. Besonderheiten, die ein Angebot von dem anderen unterscheiden, sind vielmehr für Kunden besonders interessant. Durch einen Vergleich mehrerer Angebote findet man schnell heraus, in welcher Hinsicht die Vorteile und Nachteile der einzelnen Offerte bzw. bezüglich der einen oder anderen Variante liegen. Beim Bausparen ist dies nicht anders. Über eine große Auswahl, auch bei Fonds als alternative Geldanlagemöglichkeit, verfügen unabhängige Finanzdienstleister.


Grundsätzlich stellt sich vor Abschluss eines Bausparvertrages die Frage, ob auf mittlere oder längere Sicht eine Baufinanzierung für den Kunden in Betracht kommt. Kann dies von vorn herein ausgeschlossen werden, so kommen in erster Linie sogenannte Renditetarife in Betracht. Diese sind mit dem Vorteil vergleichsweise hoher Zinsen für das angesparte Guthaben ausgestattet. Bausparen kann insoweit auch ohne die Absicht, Wohneigentum zu erwerben und die hierfür bestehenden Möglichkeiten, die Baufinanzierung über die Bausparförderung günstiger zu gestalten, attraktiv sein als eine sichere und vergleichsweise gut verzinste Form der Geldanlage.

Wenn hingegen über kurz oder lang der Erwerb selbst genutzten Wohneigentums ansteht, indem man einen Hausbau in Angriff nimmt oder eine gebrauchte Immobilie kauft, egal ob ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung, ist es ratsam, sich im Vorfeld gründlich über bestehende Fördermöglichkeiten staatlicherseits zu informieren. Bausparen kommt insoweit in Betracht als hierdurch mehrere Formen der staatlichen Förderung wie beispielsweise auch Wohn-Riester genutzt werden können, um die Baufinanzierung insgesamt möglichst günstig zu gestalten. Je geringer die effektiven aus dem Nettoeinkommen zu leistenden Zins- und Tilgungsleistungen des Kunden sind, desto geringer fällt nämlich die monatliche Belastung aus und desto eher ist damit eine Immobilienfinanzierung darstellbar.

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Freitag, 7. September 2012

Geldanlagen ohne Risiko

Bundeswertpapiere gelten als Geldanlage mit dem geringstmöglichen Risiko. Der deutsche Staat haftet mit seinen Vermögenswerten sowie mit dem laufenden Steueraufkommen für die Zins- und Tilgungsleistungen. Die Bonität der Bundesrepublik Deutschland, also die Fähigkeit, für aufgenommene Verbindlichkeiten einstehen zu können,  gilt als zweifelsfrei. Renommierte internationale Rating-Agenturen wie Standard & Poor´s, Moody´s Investor Services und Fitch Ratings versehen die Wertpapiere des deutschen Staates seit Jahrzehnten mit dem bestmöglichen Rating bzw. schätzen das Ausfallrisiko als geringstmöglich ein. Die derzeit angebotenen Bundeswertpapiere sind: Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Bundesobligationen, Bundesanleihen, Bundesschatzanweisungen und die Tagesanleihe des Bundes. Die Finanzkrise hat dazu geführt, dass derzeit nur Minirenditen erzielbar sind. Bei kürzeren Laufzeiten befindet sich derzeit bei der Verzinsung eine Null vor dem Komma! Während Hypothekenbesitzer und angehende Häuslebauer sich über die historisch günstigen Konditionen für eine Baufinanzierung freuen, bedarf es im Bereich der Geldanlage entsprechend ein gewisses Maß an Risikobereitschaft und damit auch einer Mindestlaufzeit, um Erträge zu erwirtschaften, die nennenswert ins Gewicht fallen und zumindest einen Inflationsausgleich bieten. Unabhängige Finanzdienstleister mit einer breiten Palette an empfehlenswerten Fonds sind hierfür eine gute Anlaufstelle.

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Freitag, 6. Juli 2012

Dividendenfonds

Dividendenfonds stellen eine spezielle Ausrichtung innerhalb des Segments der Aktienfonds dar. Sie fokussieren sich bei ihren Investitionen auf Beteiligungen an dividendenstarken Aktiengesellschaften. Üblicherweise findet die Selektion dadurch statt, dass aus dem zur Verfügung stehenden Anlageuniversum diejenigen Aktien bevorzugt ausgewählt werden, die eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite aufweisen, gemessen an der (nachhaltig auszuschüttenden) Dividende in Relation zum aktuellen Börsenkurs.


Als konventionelle Investmentfonds unterliegen auch Dividendenfonds, soweit sie in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dividendenfonds sind als Sondervermögen konzipiert, fallen entsprechend im Falle der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Die Vermögenswerte der Anleger sind mithin vor dem Zugriff Dritter geschützt. Die Verwahrung der Vermögenswerte erfolgt bei einer von der Kapitalanlagegesellschaft unabhängigen Depotbank, die auch die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren ausführt und die Übereinstimmung der Transaktionen mit den Regularien entsprechend den Statuten des Investmentfonds überwacht.

Dividendenfonds weisen in der Regel eine stabilere Wertentwicklung als konventionelle Aktienfonds aus, da sie sich bei der Titelauswahl auf substanzstarke “Value“-Aktien beschränken und somit die höheren Risiken (und temporäre Chancen) von reinen Wachstumswerten meiden. Insbesondere in Zeiten extrem niedrigerer Zinsen wie heuer kann eine Investition in Dividendenfonds auf einen mittleren Zeitraum anbieten. Unabhängige Finanzdienstleister vermitteln auch langjährig überdurchschnittlich erfolgreiche Fonds ohne Ausgabeaufschlag.

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Mittwoch, 4. Juli 2012

Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Fonds ohne Ausgabeaufschlag


Beim Kauf von Fonds sollte man sich darum bemühen, die Nebenkosten zu reduzieren, um die Rendite der Geldanlage nicht von vorn herein unnötig zu schmälern. Hierunter fallen vornehmlich die Ausgabeaufschläge, die bei einem Großteil der angebotenen Fonds für einen Kauf anfallen. Sie betragen grundsätzlich zwischen einem und fünf Prozent des Anlagebetrags, wobei auch mehr als fünf Prozent durchaus keine Seltenheit sind, insbesondere bei Aktienfonds.

Die Ausgabeaufschläge, die wie ein Agio in Zusammenhang mit einer Finanzierung wirken, lassen sich dadurch vermeiden, dass man sogenannte No-Load-Fonds oder Trading-Fonds erwirbt. Diese enthalten keinen Ausgabeaufschlag, zum Ausgleich jedoch eine höhere laufende Verwaltungsvergütung, aus denen die Vermittlerprovision beglichen wird. Mittels Dreisatz lässt sich der Break-Even-Point ermitteln, ab welcher Laufzeit man mit welcher Tranche effektiv günstiger fährt.

Die smarte Lösung besteht darin, einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag auszuhandeln. Dies erfordert jedoch in aller Regel bei Banken und Sparkassen einen alles andere als geringen Anlagebetrag. Unabhängige Finanzdienstleister hingegen, die mit diversen Kapitalanlagegesellschaften zusammenarbeiten, bieten jedoch nicht selten ihren Kunden den Vorteil, dass sie ihre Sonderkonditionen vollständig weitergeben, so dass im Idealfall überhaupt keine Ausgabeaufschläge anfallen. Eben solche unabhängige Finanzdienstleister haben in ihrem Portefeuille bzw. in ihrer Angebotspalette aus vergleichbaren Gründen auch günstige Kredite im Angebot bzw. können diese vermitteln. Auch die Einbeziehung öffentlicher Fördermittel in eine Baufinanzierung ohne ausdrücklichen Wunsch des Kunden ist hier Usus.

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Dienstag, 24. April 2012

Fonds oder Zertifikate?

Fonds stehen in Konkurrenz zu Zertifikaten, wenn es um Fragen der kurzfristigen, mittelfristigen oder auch langfristigen Geldanlage geht. Beide Instrumente haben viele Vorteile. Hierzu zählen geringe Mindestanlagebeträge und eine in aller Regel sehr kurzfristige Verfügbarkeit. Dies bedeutet, dass sowohl Fonds als auch Zertifikate bei Bedarf kurzfristig veräußert werden können. Nur selten gibt es Bindungsfristen oder Rücknahmebeschränkungen. Fonds können in aller Regel börsentäglich an die jeweilige Kapitalanlagegesellschaft zurückgegeben werden; die Abrechnung und Gutschrift auf dem Kundenkonto erfolgt allerdings etwas später. Meist sind zwei bis fünf Bankarbeitstage einzukalkulieren. Manche Fonds werden auch im Freiverkehr an sogenannten Fondsbörsen gehandelt. In diesen Fällen gleicht das Procedere dem von Zertifikaten oder auch Aktien, die börsennotiert sind. Grundsätzlich erfolgt die Gutschrift zwei Bankarbeitstage nach dem sogenannten Schlusstag, an dem der Verkauf abgerechnet wurde.

Zertifikate bieten grundsätzlich den Vorteil, dass sie eine Vielzahl von Strategien abbilden und darstellen können, mit denen man von steigenden oder fallenden Kursen sowie auch von einer stagnierenden Kursentwicklung profitieren kann. Möglich sind zudem sowohl Puffer, die einen möglichen Verlust begrenzen, als auch Hebelwirkungen, um an einer erwarteten Kursentwicklung überproportional profitieren zu können.

Allerdings besteht ein grundsätzlicher Unterschied. Inhaber von Zertifikaten können unter Umständen auch dann einen Totalverlust erleiden, wenn die begebende Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Zertifikate sind nämlich rechtlich als Schuldverschreibungen ausgestaltet. Bei Fonds gibt es ein derartiges Risiko nicht, da sie als Sondervermögen ausgestaltet sind.

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Dienstag, 10. April 2012

Fonds im Versicherungsmantel

Investmentfonds, kurz oft auch nur als Fonds bezeichnet, werden bei kapitalbildenden Versicherungen, also Renten- und Lebensversicherungen, hauptsächlich deshalb für die Anlage der Sparanteile der Versicherungsbeiträge gewählt, weil man nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte mit Aktien langfristig eine höhere Rendite erwarten kann im Vergleich zu einer tendenziell auf Sicherheit und damit als konservativer zu bezeichnenden Anlage durch die jeweiligen Versicherungsgesellschaften in deren Deckungsstock. Dementsprechend werden in nicht wenigen Fällen bei Vertragsabschluss der jeweiligen Versicherung, die man für den langfristigen Vermögensaufbau oder die Stärkung der privaten Altersvorsorge abschließt, Aktienfonds ausgewählt, wodurch die Chancen der Kapitalmärkte über einen möglichst langen Zeitraum ausgenutzt werden sollen. Dies ist nicht nur bei Versicherungen, die ohne besondere Vorzüge ausgestaltet sind, wie sie die staatliche Förderung privater Altersvorsorge bietet, sondern auch für Produkte, die unter der Bezeichnung Riester landläufig bekannt sind.
Kapitalbildende Versicherungen, die die Sparbeiträge in Fonds lenken, werden gemeinhin auch als Fondspolicen bezeichnet. Hierbei gibt es mittlerweile, egal ob staatlich gefördert oder nicht, eine große Auswahl am Markt. Fondspolicen, die dem Kunden zur Absicherung der mit dieser Form der Geldanlage verbundenen Risiken, ein Mehr an Sicherheit einräumen und als Dienstleistung zur Verfügung stellen, integrieren auf Wunsch ein kostenloses automatisches Ablaufmanagement. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Vertragslaufzeit bzw. zum planmäßigen Vertragsende hin das investierte Geld zunehmend und ohne steuerliche Konsequenzen von Aktienfonds in schwankungsärmere und damit wertstabilere Anlagen umgeschichtet wird. Dadurch soll verhindert werden, dass mögliche Kursrückgänge zum Laufzeitende hin das angesparte Vermögen schmälern, was für den Kunden mit erheblichen Rückschlägen hinsichtlich seiner finanziellen Situation verbunden wäre. Die Kosten einer Fondspolice sind insgesamt etwas höher als bei einem reinen Fondssparplan, dafür ist die Ansparphase steuerlich günstiger. Zudem erwerben die Versicherungsgesellschaften in der Regel die Fonds ohne Ausgabeaufschlag, so dass ein Wechsel der Anlagestrategie ohne Zusatzkosten für den Anleger möglich ist.

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Montag, 29. August 2011

Rabatte

Bei vielen Formen der Geldanlage fallen keine Kosten oder Gebühren an. Insbesondere beim klassischen Sparen ist vorrangig interessant, welche Zinssätze vergütet werden. Dies hängt hauptsächlich von der Höhe der Anlage und von der Laufzeit ab. Meistens gibt es höhere Zinsen für einen längeren Anlagezeitraum. Oftmals gibt es für interessante Angebote darüber hinaus Mindestanlagebeträge. Ansonsten gibt es tendenziell für höhere Beträge auch höhere Zinsen. Insoweit kann man bei der Geldanlage von einer Art Mengenrabatt sprechen. Die gilt übrigens auch für einen Kredit: Darlehen über höhere Beträge sind meist teurer als Konsumentenkredite in geringerem Umfang. Rabatte anderer Art gibt es häufig bei Fonds. Wenn es gelingt, einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, mit dem Investmentfonds üblicherweise ausgestattet sind, in voller Höhe auszuhandeln, kauft man im Ergebnis Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Dies ist in vielen Fällen möglich bei einer Vermittlung durch unabhängige Finanzdienstleister. Die Höhe der möglichen Ersparnis hängt hierbei von dem nominalen Ausgabeaufschlag ab, der standardmäßig anfiele. Bei üblichen fünf Prozent bezogen auf den Bruttobetrag ergibt sich auf den Nettobetrag, den Nettoinventarwert der Fondsanteile, eine Ersparnis von 5,26 Prozent.

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Freitag, 10. Juni 2011

Wohin mit den VL?

Für die Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen in einem VL-Vertrag bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten für die Geldanlage: Bausparen und Investmentfonds. Sofern der Erwerb von Wohneigentum auf mittlere Sicht ein absehbarer Wunsch ist oder dieser sogar im Entstehen begriffen ist, spricht tendenziell mehr für Bausparen, da das spätere Bauspardarlehen als zinsgünstiger Bestandteil in die Baufinanzierung integriert werden kann. Wer sich demgegenüber mehr für risikoreichere, dafür auch chancenorientierte Formen der Geldanlage interessiert oder Wert darauf legt, besonders hoch staatlicherseits gefördert zu werden durch die bei Investmentfonds höhere Arbeitnehmer-Sparzulage bei Einhaltung der geltenden Einkommensgrenzen, der wird in qualitativ guten Aktienfonds, die von unabhängigen Finanzdienstleistern auch als Fonds ohne Ausgabeaufschlag in Verbindung mit einem günstigen Flatrate-Depot angeboten werden, eine interessante Anlagemöglichkeit für seine VL finden.

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Freitag, 18. März 2011

Fonds

Investmentfonds gelten als “Vermögensverwaltung des kleinen Mannes“. Es handelt sich gewissermaßen um Kapitalsammelstellen, die das angesammelte Vermögen in Wertpapiere jedweder Couleur investieren können. Anleger beteiligen sich dadurch an einem Investmentfonds, dass sie Anteile kaufen. Dies ist möglich über die Kapitalanlagegesellschaft, die den Fonds verwaltet, über Banken und Finanzdienstleister, die als Vermittler fungieren, und zum Teil im Freiverkehr an einigen Börsenplätzen. Der Verkauf von Anteilen an Investmentfonds ist in aller Regel börsentäglich möglich.
Fonds bieten eine Möglichkeit zur Geldanlage auch für kleine Anlagebeträge. Es ist in aller Regel nicht notwendig, ganze Anteile zu erwerben; auch Bruchteile sind meist erhältlich. Dies führt zu geringen Mindestanlagesummen. Dieser Vorteil ermöglicht es, mittels eines Fondssparplanes, bei dem zu jedem festgelegten Termin, beispielsweise monatlich, der Gegenwert eines bestimmten Anlagebetrags, etwa 25 € oder 100 €, investiert wird. Auf diese Weise lässt sich durch langfristiges regelmäßiges Sparen mit Investmentfonds ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen, das einen flexiblen Bestandteil der privaten Altersvorsorge darstellen kann. Die Entnahme kann nach Belieben, beispielsweise durch einen monatlichen Auszahlplan erfolgen.
Es haben sich in den letzten Jahrzehnten parallel zur Entwicklung des Investmentgedankens sehr viele unterschiedliche Arten von Investmentfonds am Markt etabliert. Sie unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der Art der Wertpapiere, in die sie investieren, und dadurch bedingt in ihrem Rendite-Risiko-Profil. Grundsätzlich gilt, dass die Kosten steigen, je chancen- und damit risikoreicher der Fonds investiert. Ein Fonds Rabatt lässt sich oftmals bei einem Kauf über unabhängige Finanzdienstleister aushandeln, bisweilen finden sich auch langjährig erfolgreiche Fonds ohne Ausgabeaufschlag im Angebot.

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Mittwoch, 9. März 2011

Sicherer geht´s nicht

Geldanlage ist grundsätzlich mit Risiken behaftet. Als sicherste Möglichkeit überhaupt kann man die Tagesanleihe des Bundes betrachten. Sie wird seit Juli 2008 von der Bundesrepublik Deutschland – Deutsche Finanzagentur GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des deutschen Staates, zum Verkauf angeboten.
Die Tagesanleihe gilt wie alle Bundeswertpapiere als Geldanlage mit dem geringstmöglichen Risiko. Der deutsche Staat haftet mit seinen Vermögenswerten sowie mit dem laufenden Steueraufkommen für die Zins- und Tilgungsleistungen. Die Bonität der Bundesrepublik Deutschland, also die Fähigkeit, für aufgenommene Verbindlichkeiten einstehen zu können, gilt als zweifelsfrei. Renommierte internationale Rating-Agenturen wie Standard & Poor´s, Moody´s Investor Services und Fitch Ratings versehen die Wertpapiere des deutschen Staates seit Jahrzehnten mit dem bestmöglichen Rating bzw. schätzen das Ausfallrisiko als geringstmöglich ein. Die Tagesanleihe wird in einer Stückelung von 0,01 € angeboten, der Mindestauftrag beläuft sich auf 50 €. Es besteht die Möglichkeit der kostenlosen Verwahrung in einem Schuldbuchkonto bei der Bundesrepublik Deutschland – Deutsche Finanzagentur GmbH. Der Vorteil dieser Anlagemöglichkeit besteht zudem in der täglichen Verfügbarkeit. Der Nachteil ist die geringe Verzinsung. Chancenreichere Alternativen, auch für kleinere Anlagesummen, bestehen für Gelder, die allerdings nicht unbedingt jederzeit benötigt werden, in Fonds. Unabhängige Finanzberater gewähren hierbei häufig einen Fonds Rabatt, was die Kosten für den Kunden senkt.

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Montag, 7. März 2011

Mit den Spargroschen an die Börse?

Gelder, die für den Moment “über“ sind, also nicht kurzfristig benötigt werden, kann man auf Festgeldkonten oder als Spareinlagen parken. Alternativ kommen auch Investments an der Börse in Betracht. Grundsätzlich ist dies jedoch mit Risiken behaftet, insbesondere beim sogenannten Trading.
Trading stellt eine Form des Kaufs und Verkaufs von Aktien, Derivaten oder ganz allgemein Wertpapieren an der Börse oder außerbörslich dar. Der Zeitraum ist, anders als bei eher mittel- bis langfristig angelegten Investments, kurzfristig. Zwischen dem Eingehen (Kauf) einer Position und deren anschließendem Verkauf können unter Umständen nur Minuten liegen. Trading wird schon aus diesem Grunde als hochspekulativ angesehen. In der Regel verfolgen Trader eine spezielle Handelsstrategie, die jeweils vorwiegend auf der sogenannten technischen Analyse beruht, also Kauf- und Verkaufsignale aus dem Kursverlauf der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein interpretiert. Trading findet vielfach Unterstützung durch spezielle computergestützte Tools. Zu den bekanntesten Trading-Tools beziehungsweise Trendindikatoren zählen Gleitende Durchschnittswerte (insbesondere 200-Tage-Linie), Bollinger-Bänder, MACD-Indikator, RSI-Indikator, Stochastik-Indikator, Renko-Charts sowie Fibonacci-Retracements.
Wer sich hierzu nicht berufen fühlt, ist mit Fonds besser beraten für die mittel- und langfristige Geldanlage, um Chancen an der Börse zu nutzen. Erhält man einen Fonds Rabatt auf den üblichen Ausgabeaufschlag, sinken die Risiken, kurzfristig Verluste zu erleiden. Welche Fonds für welchen Anleger geeignet sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Dies hängt neben dem geplanten Anlagezeitraum insbesondere von der individuellen Zielsetzung und auch der eigenen Risikobereitschaft ab. Eine unabhängige Finanzberatung stellt neben guten Konditionen eine umfassende Information sicher.

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Mittwoch, 23. Februar 2011

Sparpläne mit Förderung

Je länger planmäßiger Vermögensaufbau über einen Sparplan, betrieben wird, desto eher sind auch risikoreichere Anlagen wie Fonds, die in Aktien investieren geeignet, da sich die Risiken, mit der Geldanlage insgesamt Verluste zu erzielen, mit zunehmender Laufzeit reduzieren. Eine weitere bzw. ergänzende Möglichkeit, Verlusten entgegenzuwirken, besteht in dem Abschluss eines Riester-Fondssparplans. Riester-Fonds sind zwar insgesamt nicht so günstig wie ein reiner Fondssparplan, der individuell und flexibel bedient werden kann. Dafür bieten sie aber zusätzliche Vorteile, die die zusätzlichen Kosten durchaus rechtfertigen können. Zum Einen enthalten Riester-Fonds eine automatische Beitragsgarantie, d.h., das eingezahlte Kapital steht zum planmäßigen Laufzeitende grundsätzlich zur Verfügung. Zum Anderen wird dem Anleger in den meisten Fällen ein automatisches Ablaufmanagement geboten. Dieses sorgt dafür, dass die während der Laufzeit erzielte Rendite in Form von Kursgewinnen durch planmäßiges Umschichten in Fonds mit weniger Risiken sukzessive konserviert wird. Riester-Fonds bieten überdies entweder die Möglichkeit, die staatliche Förderung durch Zulagen und Steuervergünstigungen in Anspruch zu nehmen, oder sie enthalten die steuerlichen Vorzüge von Fondspolicen.

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Montag, 17. Januar 2011

Fonds, die zu erfolgreich sind

Wenn ein Aktienfonds langjährig zu gut ist, kann es mitunter passieren, dass er Opfer seines eigenen Erfolgs wird. Dies geschieht dadurch, dass zu viele Mittelzuflüsse alter und neuer Anleger, die an dem Erfolg partizipieren wollen, das Volumen des Fonds übermäßig ansteigen lassen. Das Fondsmanagement sieht sich nun mit der misslichen Lage konfrontiert, dass das Anlageuniversum schrumpft: Nur noch sehr große Unternehmen kommen als Investment in Betracht. Kleinere Aktiengesellschaften mit einer geringeren Marktkapitalisierung scheiden jedoch aus, da der Fonds nur sehr geringe und damit unerhebliche Beträge in Bezug auf sein gesamtes verwaltetes Vermögen investieren könnte, ohne zum maßgeblichen oder gar beherrschenden Aktionär der jeweiligen Gesellschaft zu werden. Dass es mit einer zunehmend geringer werdenden Anzahl von überhaupt in Betracht kommenden Investitionsmöglichkeiten tendenziell schwieriger wird, nachhaltig überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen, ist einleuchtend. Ein Beispiel für das Phänomen des nachteiligen Einflusses eines zu großen Fondsvolumens scheint der Templeton Growth Fund Inc. (WKN 971025) als der Fondsklassiker schlechthin zu sein. Über einen nunmehr längeren Zeitraum konnte der jahrzehntelang bewährte, konsequent wert- und substanzorientierte Anlagestil nicht mehr überzeugend umgesetzt werden und verhindern, dass die Performance insgesamt unterhalb der allgemeinen Marktentwicklung bzw. des Durchschnitts weltweit anlegender Aktienfonds blieb, die Verlustphasen hierbei jedoch überdurchschnittlich hoch ausfielen.

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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Zum Sparen und als Vermögensverwaltung

Gemischte Fonds, die älteste Form des Investmentfonds, bieten die Möglichkeit, durch einen regelmäßigen Sparplan auch mit kleinem Budget einen planmäßigen Vermögensaufbau zu betreiben. Überdies sind sie für die mittel- bis langfristige Geldanlage bzw. Vermögensverwaltung geeignet. Wie alle offenen Fonds sind sie dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kapital sehr vieler Anleger entsprechend den Statuten in zahlreiche Wertpapiere investieren. Die Anteilseigner erwerben gemeinschaftliches Bruchteilseigentum an den Vermögensgegenständen. Fonds, die in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, unterliegen der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Da es sich um Sondervermögen handelt, fallen die Vermögenswerte des Fonds im theoretischen Fall der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Gemischte Fonds investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen, mitunter darüber hinaus auch in weitere Anlageklassen wie Immobilien oder Rohstoffe. Das Verhältnis zwischen den einzelnen Anlageklassen ist grundsätzlich flexibel, oftmals besteht jedoch eine Obergrenze hinsichtlich der Aktienquote. Man unterscheidet nach der Ausrichtung bzw. nach dem Risikogehalt defensive, ausgewogene, flexible und dynamische Mischfonds.

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Freitag, 16. Juli 2010

Fondssparplan

Mit einem Fondssparplan können auch kleine Beträge, meist ab 25 € monatlich, dazu verwendet werden, einen langfristigen Vermögensaufbau zu betreiben. Grundsätzlich ist das angesparte Guthaben frei verfügbar und kann bei Bedarf kurzfristig, innerhalb von drei bis fünf Werktagen veräußert werden, gegebenenfalls auch in Teilbeträgen. Für Fonds gilt im Übrigen das eherne Gesetz der Geldanlage: Je mehr Rendite möglich ist, desto höher sind auch die entsprechenden Risiken. Dies sollten Anleger unbedingt bedenken. Beispielsweise sind mit Aktienfonds mit Fortune durchaus kurzfristige schöne Gewinne erzielbar, ebenso sind jedoch auch herbe Verluste möglich. Umgekehrt ist man mit grundsätzlich mit einem Geldmarktfonds, dessen Management keine nennenswerten Risiken eingeht, vor bösen Überraschungen auch bei einer kurzen Anlagedauer geschützt. Demgegenüber fällt die Rendite auf lange Sicht naturgemäß niedriger aus.

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Donnerstag, 1. Juli 2010

Ausgezeichneter Riester-Fonds

Testsiege in FocusMoney und €uro kennzeichnen den Steckbrief der Riester-Rente mit dem “Mehrsparschwein“, der DWS RiesterRente Premium. Die Vorteile dieses ausgezeichneten Riester-Fonds liegen in der Expertise der größten und langjährig erfolgreichsten deutschen Fondsgesellschaft im langfristigen Vermögensaufbau mit Fonds, einem erprobten finanzmathematischen Modell zur Gewährleistung der gesetzlichen Riester-Garantien, einem kundenindividuell geführten Depot, einer optionalen Höchststandsicherung, die die erzielten Wertzuwächse zum Laufzeitende konserviert und angemessenen (bzw. im Vergleich zu manchen fondsgebundenen Riester-Rentenversicherungen sehr niedrigen) Kosten. Außerdem: Das “Cash-Lock“-Risiko fehlt. Wenn bei einer anhaltenden Baisse das angesparte Guthaben vom DWS-Vorsorgefonds in einen Rentenfonds umgeschichtet werden muss, wird bei einer Erholung der Märkte auch wieder zurückgeschichtet, um bis zum Laufzeitende die Chancen der Aktienmärkte optimal nutzen zu können. Andere Anbieter ließen in einem derartigen Szenario das angesparte Guthaben in Rentenfonds verweilen, unabhängig von der restlichen Vertragslaufzeit.

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Dienstag, 15. Juni 2010

VL

Arbeitnehmer haben für die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers die Auswahl zwischen Fonds und Bausparen. Fonds bieten die Chance auf höhere Renditen, bergen aber auch Risiken. Die Arbeitnehmer-Sparzulage fällt bei Unterschreiten der gesetzlichen Einkommensgrenzen höher aus als beim Bausparen. Ein Bausparvertrag ist grundsätzlich für tendenziell konservativere, sicherheitsorientierte Naturen geeignet. Nachteilig ist die zum Vertragsabschluss fällige Abschlussgebühr. Vorteilhaft kann ein Bausparvertrag als Grundstein für eine langfristig geplante Baufinanzierung sein, da ein fälliger Bausparvertrag zum Erhalt eines zinsgünstigen Bauspardarlehens berechtigt.

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