Mittwoch, 13. August 2014

Sparpläne


Sparpläne werden von den meisten Banken und Sparkassen angeboten. Sie bieten die Möglichkeit, mit monatlich auch kleinen Beträgen mittel- und langfristig zu sparen, um finanzielle Vorsorge zu betreiben, einen Puffer für schlechte Zeiten aufzubauen oder sich spätere geplante größere Anschaffungen wie beispielsweise ein neues Auto zu ermöglichen, ohne Einschränkungen durch die monatliche Belastung eines Kredits in Kauf zu nehmen.

Neben dem reinen Sparplan, bei dem Kunde und Kreditinstitut die monatliche Sparrate, die Laufzeit und den Zinssatz vereinbaren, gibt es auch besondere Sparpläne, die im Einzelfall besondere Vorzüge für die individuellen Bedürfnisse des Sparers entfalten können. Dies sind Sparpläne mit Bonus, Versicherungssparpläne, Riester-Sparpläne und Fondssparpläne. Bei Fonds ist zu berücksichtigen, dass der Anleger automatisch ein zumindest kurzfristiges Risiko eines potenziellen Verlustes eingeht. Entsprechend sollte man sich vorab gut informieren, welche Investmentfonds in Betracht kommen. Eine gute Anlaufstelle sind unabhängige Finanzdienstleister, die auch langjährig als gut zu beurteilende Fonds ohneAusgabeaufschlag vermitteln können.

Labels: ,

Dienstag, 22. Juli 2014

Investmentfonds: Size matters!


Wenn ein Fonds langjährig zu erfolgreich ist, kann es mitunter passieren, dass er gewissermaßen Opfer seines eigenen Erfolgs wird. Dies geschieht dadurch, dass zu viele Mittelzuflüsse alter und neuer Anleger, die an dem Erfolg partizipieren wollen, das Volumen des Investmentfonds übermäßig ansteigen lassen. Das Management des Fonds sieht sich nun mit der misslichen Lage konfrontiert, dass das Anlageuniversum, d.h., die Summe aller Möglichkeiten, das investierte Kapital der Anleger gewinnbringend zu investieren, schrumpft: Nur noch sehr große Unternehmen kommen als Investment überhaupt in Betracht. Kleinere Aktiengesellschaften mit einer geringeren Marktkapitalisierung scheiden jedoch zwangsläufig aus, da der Fonds nur sehr geringe und damit unerhebliche Beträge in Bezug auf sein gesamtes verwaltetes Vermögen investieren könnte, ohne zum maßgeblichen oder gar beherrschenden Aktionär der jeweiligen Gesellschaft zu werden.

Dass es mit einer zunehmend geringer werdenden Anzahl von überhaupt in Betracht kommenden Investitionsmöglichkeiten tendenziell schwieriger wird, nachhaltig überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen, ist einleuchtend. Entsprechend sollten Anleger bei der Auswahl insbesondere von Aktienfonds die Größe des Fonds als ein Kriterium beim Vergleich einbeziehen. Ist ein geeigneter Kandidat fürs Depot gefunden, sind natürlich auch die Anschaffungsnebenkosten zu vergleichen; idealerweise erhält man über unabhängige Finanzdienstleister den gewünschten Fonds ohne Ausgabeaufschlag.

Labels: , ,

Mittwoch, 30. Januar 2013

Gute Streuung bei der Geldanlage

Dachfonds (auch Fund of Funds genannt) sind eine spezielle Gattung innerhalb der Investmentfonds. Es handelt sich hierbei um spezielle Sondervermögen, die das Kapital ihrer Anleger wiederum in andere Investmentfonds investieren. Der Grundgedanke eines Dachfonds besteht darin, dem Anleger eine im Vergleich zu einem konventionellen Aktienfonds oder auch Mischfonds bessere Risikostreuung sowie höhere Renditeaussichten bei gleichem Risiko ermöglichen zu können. Insbesondere durch die Streuung des Vermögens auf einzelne Fonds diverser häufig kleinerer und der breiten Masse weitgehend unbekannter Kapitalanlagegesellschaften, die auf einzelne Segmente des Kapitalmarkts spezialisiert sind und hierdurch nicht selten ein bemerkenswertes Know-how erworben haben, kann eine Geldanlage in einem Dachfonds eine interessante Alternative zu einem klassischen Investmentfonds darstellen. Aus diesem Grund finden sich Dachfonds auch im Portefeuille zahlreicher Fondspolicen, die von Versicherungen als Privatrente oder auch für die Riester-Rente angeboten werden.

Mit Hilfe von Fondssparplänen, bei denen regelmäßig ein konstanter Anlagebetrag investiert wird, der bei unabhängigen Finanzdienstleistern meist nur 25 € monatlich als Mindestgröße beträgt, lässt sich langfristig ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen, das einen wesentlichen und zudem flexibel handhabbaren und frei verfügbaren Baustein der privaten Altersvorsorge ausmachen kann. Insgesamt überwiegen bei einem Dachfonds, der schwerpunktmäßig in Aktienfonds investiert die Gemeinsamkeiten zu einem reinen Aktienfonds unter Beachtung der dargestellten Besonderheiten. Wie bei gewöhnlichen Fonds auch, sollte man sich um einen Fonds Rabatt bemühen, der im Idealfall dazu führen kann, dass man – genauso wie in der Regel der Dachfonds auch in Bezug auf die Zielfonds – den Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben kann.

Labels: , , ,

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Garantieversprechen von Fonds

Anleger partizipieren mit Garantiefonds an der Performance aussichtsreicher, aber riskanter Geldanlageformen wie Aktien oder Rohstoffe, ohne jedoch Verlustrisiken einzugehen. Aber: Alle Arten von Investmentfonds beinhalten Risiken, auch Garantiefonds! Die Garantie ist einerseits in ihrer Werthaltigkeit abhängig von der Bonität des Garantiegebers, andrerseits gilt sie grundsätzlich nur zum Laufzeitende des Fonds. Ausgabeaufschläge werden grundsätzlich nicht von der Garantie eingeschlossen.


Mögliche Verlustrisiken zum Laufzeitende bestehen somit zum Einen in Höhe der Ausgabeaufschläge, zum Anderen auch darüber hinaus in den Kursgewinnen, die der Fonds zum Zeitpunkt des Kaufs womöglich bereits erwirtschaftet hat, die für den Anleger entsprechend im Kaufpreis enthalten sind. Während der Laufzeit hingegen unterliegt darüber hinaus auch ein Garantiefonds den üblichen Kursschwankungen.

Bei der Partizipation an einer positiven Wertentwicklung des Basiswertes, z.B. einem Aktienindex oder einem Rohstoffkorb, gilt es Abstriche zu machen. Der Anleger nimmt hieran grundsätzlich nicht eins zu eins teil, sondern nur zu einem bestimmten Prozentsatz. Dieser wird unmittelbar zum Zeitpunkt der Emission festgelegt, ist grundsätzlich also während der zeichnungsfrist noch nicht bekannt. Die konkrete Berechnungsmethode der Performance bedarf eines Blicks in die jeweiligen Verkaufsunterlagen; nicht unüblich bei der Berechnung der Performance des Basiswertes und damit der Wertentwicklung des Fonds sind etwa Durchschnittskurse. Bei einem Aktienindex oder Aktienkorb stellt sich überdies die Frage, inwieweit Dividenden in die Berechnung der Wertentwicklung einfließen. Dies tun sie bei einem sog. Performanceindex wie beispielsweise dem DAX; bei einem Kursindex wie dem Dow Jones Euro Stoxx 50 verbleiben sie hingegen beim Emittenten. Bei Garantiefonds, die sich auf Rohstoffinvestments beziehen, gibt es in ihrer Komplexität noch weit darüber hinaus gehende Details, mit denen sich ein Anleger auseinandersetzen sollte, bevor er investiert.

Da Garantiefonds befristete Geldanlagen darstellen, beinhalten sie naturgemäß ein Wiederanlagerisiko zum Zeitpunkt der Fälligkeit. Konventionelle Investmentfonds ohne befristete Laufzeit stellen sich insoweit flexibler dar. Wer entsprechend sucht, kann häufig auch langjährig erfolgreiche und von unabhängiger Seite empfohlene Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben.

Labels: , , ,

Montag, 26. November 2012

Tagesgeldkonten

Seit einigen Jahren hat sich das Tagesgeldkonto in der deutschen Bankenlandschaft fest in der Produktpalette etabliert. Es dient sogar vielen Kreditinstituten als Aushängeschild im Rahmen von Werbemaßnahmen im Bemühen um Neukunden.


Ein Tagesgeldkonto ist ein sehr einfaches und verständliches Produkt. Es handelt sich quasi um ein kostenloses Girokonto, das allerdings nicht mit einem Kredit ausgestattet ist oder für die Durchführung des Zahlungsverkehrs dient, sondern lediglich zur Geldanlage. Man kann täglich einzahlen und verfügen. Es gibt somit, anders als beim Termingeldkonto, keine Kündigungsfristen.

Für die verzinsliche Anlage von kurzfristig nicht benötigten Geldern ist ein Tagesgeldkonto eine Alternative gegenüber einem Sparbuch mit dreimonatiger Kündigungsfrist, einem sehr kurzfristigen Termingeld, einem Geldmarktfonds oder einem Kreditkartenkonto. Geldmarktfonds als Fonds ohne Ausgabeaufschlag können eine lohnenswerte Alternative darstellen, insbesondere in einem Szenario steigender Zinsen. Man sollte auf geringe Verwaltungsgebühren achten. Insbesondere in der aktuellen Niedrigzinsphase, in der auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital für viele Haushalte darstellbar ist, sind allerdings kaum Renditen oberhalb der Inflationsrate zu erwarten.

Labels: , , , ,

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Steigende Zinsen

Auf längere Sicht ist irgendwann mit einer Erhöhung des Zinsniveaus zu rechnen. Geldanleger gewinnen in einem Szenario steigender Zinsen tendenziell mit variabel verzinslichen Anleihen oder mit Geldmarktfonds, die als Fonds ohne Ausgabeaufschlag beim Erwerb in der Regel mit keinen Nebenkosten verbunden sind. Nachteilig wäre im Gegenzug eine Bindung in einer längerfristigen Festgeldanlage oder in einem Sparbrief. Wer hingegen eine laufende Baufinanzierung zu bedienen hat, mit demnächst steigenden Zinsen rechnet und wessen Anschlussfinanzierung noch nicht unmittelbar vor der Tür steht, der sollte sich um Modalitäten sowie Vor- und Nachteile, die mit einem Forward Darlehen verbunden sind, vertraut machen, um seine Möglichkeiten zum Schutz vor steigenden Zinsen einschätzen und bewerten zu können. Eine gute Anlaufstelle sind unabhängige Finanzdienstleister mit ausgewiesener Expertise rund um die Immobilienfinanzierung.

Labels: , , , , ,

Freitag, 6. Juli 2012

Dividendenfonds

Dividendenfonds stellen eine spezielle Ausrichtung innerhalb des Segments der Aktienfonds dar. Sie fokussieren sich bei ihren Investitionen auf Beteiligungen an dividendenstarken Aktiengesellschaften. Üblicherweise findet die Selektion dadurch statt, dass aus dem zur Verfügung stehenden Anlageuniversum diejenigen Aktien bevorzugt ausgewählt werden, die eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite aufweisen, gemessen an der (nachhaltig auszuschüttenden) Dividende in Relation zum aktuellen Börsenkurs.


Als konventionelle Investmentfonds unterliegen auch Dividendenfonds, soweit sie in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dividendenfonds sind als Sondervermögen konzipiert, fallen entsprechend im Falle der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Die Vermögenswerte der Anleger sind mithin vor dem Zugriff Dritter geschützt. Die Verwahrung der Vermögenswerte erfolgt bei einer von der Kapitalanlagegesellschaft unabhängigen Depotbank, die auch die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren ausführt und die Übereinstimmung der Transaktionen mit den Regularien entsprechend den Statuten des Investmentfonds überwacht.

Dividendenfonds weisen in der Regel eine stabilere Wertentwicklung als konventionelle Aktienfonds aus, da sie sich bei der Titelauswahl auf substanzstarke “Value“-Aktien beschränken und somit die höheren Risiken (und temporäre Chancen) von reinen Wachstumswerten meiden. Insbesondere in Zeiten extrem niedrigerer Zinsen wie heuer kann eine Investition in Dividendenfonds auf einen mittleren Zeitraum anbieten. Unabhängige Finanzdienstleister vermitteln auch langjährig überdurchschnittlich erfolgreiche Fonds ohne Ausgabeaufschlag.

Labels: , , , , ,

Mittwoch, 4. Juli 2012

Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Fonds ohne Ausgabeaufschlag


Beim Kauf von Fonds sollte man sich darum bemühen, die Nebenkosten zu reduzieren, um die Rendite der Geldanlage nicht von vorn herein unnötig zu schmälern. Hierunter fallen vornehmlich die Ausgabeaufschläge, die bei einem Großteil der angebotenen Fonds für einen Kauf anfallen. Sie betragen grundsätzlich zwischen einem und fünf Prozent des Anlagebetrags, wobei auch mehr als fünf Prozent durchaus keine Seltenheit sind, insbesondere bei Aktienfonds.

Die Ausgabeaufschläge, die wie ein Agio in Zusammenhang mit einer Finanzierung wirken, lassen sich dadurch vermeiden, dass man sogenannte No-Load-Fonds oder Trading-Fonds erwirbt. Diese enthalten keinen Ausgabeaufschlag, zum Ausgleich jedoch eine höhere laufende Verwaltungsvergütung, aus denen die Vermittlerprovision beglichen wird. Mittels Dreisatz lässt sich der Break-Even-Point ermitteln, ab welcher Laufzeit man mit welcher Tranche effektiv günstiger fährt.

Die smarte Lösung besteht darin, einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag auszuhandeln. Dies erfordert jedoch in aller Regel bei Banken und Sparkassen einen alles andere als geringen Anlagebetrag. Unabhängige Finanzdienstleister hingegen, die mit diversen Kapitalanlagegesellschaften zusammenarbeiten, bieten jedoch nicht selten ihren Kunden den Vorteil, dass sie ihre Sonderkonditionen vollständig weitergeben, so dass im Idealfall überhaupt keine Ausgabeaufschläge anfallen. Eben solche unabhängige Finanzdienstleister haben in ihrem Portefeuille bzw. in ihrer Angebotspalette aus vergleichbaren Gründen auch günstige Kredite im Angebot bzw. können diese vermitteln. Auch die Einbeziehung öffentlicher Fördermittel in eine Baufinanzierung ohne ausdrücklichen Wunsch des Kunden ist hier Usus.

Labels: , , ,

Dienstag, 24. April 2012

Fonds oder Zertifikate?

Fonds stehen in Konkurrenz zu Zertifikaten, wenn es um Fragen der kurzfristigen, mittelfristigen oder auch langfristigen Geldanlage geht. Beide Instrumente haben viele Vorteile. Hierzu zählen geringe Mindestanlagebeträge und eine in aller Regel sehr kurzfristige Verfügbarkeit. Dies bedeutet, dass sowohl Fonds als auch Zertifikate bei Bedarf kurzfristig veräußert werden können. Nur selten gibt es Bindungsfristen oder Rücknahmebeschränkungen. Fonds können in aller Regel börsentäglich an die jeweilige Kapitalanlagegesellschaft zurückgegeben werden; die Abrechnung und Gutschrift auf dem Kundenkonto erfolgt allerdings etwas später. Meist sind zwei bis fünf Bankarbeitstage einzukalkulieren. Manche Fonds werden auch im Freiverkehr an sogenannten Fondsbörsen gehandelt. In diesen Fällen gleicht das Procedere dem von Zertifikaten oder auch Aktien, die börsennotiert sind. Grundsätzlich erfolgt die Gutschrift zwei Bankarbeitstage nach dem sogenannten Schlusstag, an dem der Verkauf abgerechnet wurde.

Zertifikate bieten grundsätzlich den Vorteil, dass sie eine Vielzahl von Strategien abbilden und darstellen können, mit denen man von steigenden oder fallenden Kursen sowie auch von einer stagnierenden Kursentwicklung profitieren kann. Möglich sind zudem sowohl Puffer, die einen möglichen Verlust begrenzen, als auch Hebelwirkungen, um an einer erwarteten Kursentwicklung überproportional profitieren zu können.

Allerdings besteht ein grundsätzlicher Unterschied. Inhaber von Zertifikaten können unter Umständen auch dann einen Totalverlust erleiden, wenn die begebende Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Zertifikate sind nämlich rechtlich als Schuldverschreibungen ausgestaltet. Bei Fonds gibt es ein derartiges Risiko nicht, da sie als Sondervermögen ausgestaltet sind.

Labels: , , ,

Dienstag, 10. April 2012

Fonds im Versicherungsmantel

Investmentfonds, kurz oft auch nur als Fonds bezeichnet, werden bei kapitalbildenden Versicherungen, also Renten- und Lebensversicherungen, hauptsächlich deshalb für die Anlage der Sparanteile der Versicherungsbeiträge gewählt, weil man nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte mit Aktien langfristig eine höhere Rendite erwarten kann im Vergleich zu einer tendenziell auf Sicherheit und damit als konservativer zu bezeichnenden Anlage durch die jeweiligen Versicherungsgesellschaften in deren Deckungsstock. Dementsprechend werden in nicht wenigen Fällen bei Vertragsabschluss der jeweiligen Versicherung, die man für den langfristigen Vermögensaufbau oder die Stärkung der privaten Altersvorsorge abschließt, Aktienfonds ausgewählt, wodurch die Chancen der Kapitalmärkte über einen möglichst langen Zeitraum ausgenutzt werden sollen. Dies ist nicht nur bei Versicherungen, die ohne besondere Vorzüge ausgestaltet sind, wie sie die staatliche Förderung privater Altersvorsorge bietet, sondern auch für Produkte, die unter der Bezeichnung Riester landläufig bekannt sind.
Kapitalbildende Versicherungen, die die Sparbeiträge in Fonds lenken, werden gemeinhin auch als Fondspolicen bezeichnet. Hierbei gibt es mittlerweile, egal ob staatlich gefördert oder nicht, eine große Auswahl am Markt. Fondspolicen, die dem Kunden zur Absicherung der mit dieser Form der Geldanlage verbundenen Risiken, ein Mehr an Sicherheit einräumen und als Dienstleistung zur Verfügung stellen, integrieren auf Wunsch ein kostenloses automatisches Ablaufmanagement. Dies bedeutet, dass mit zunehmender Vertragslaufzeit bzw. zum planmäßigen Vertragsende hin das investierte Geld zunehmend und ohne steuerliche Konsequenzen von Aktienfonds in schwankungsärmere und damit wertstabilere Anlagen umgeschichtet wird. Dadurch soll verhindert werden, dass mögliche Kursrückgänge zum Laufzeitende hin das angesparte Vermögen schmälern, was für den Kunden mit erheblichen Rückschlägen hinsichtlich seiner finanziellen Situation verbunden wäre. Die Kosten einer Fondspolice sind insgesamt etwas höher als bei einem reinen Fondssparplan, dafür ist die Ansparphase steuerlich günstiger. Zudem erwerben die Versicherungsgesellschaften in der Regel die Fonds ohne Ausgabeaufschlag, so dass ein Wechsel der Anlagestrategie ohne Zusatzkosten für den Anleger möglich ist.

Labels: , , , ,

Mittwoch, 4. April 2012

Förderung der Finanzierung

Eine Option, die man wahrnehmen sollte, ist es, seine private Baufinanzierung durch die Inanspruchnahme staatlicher Fördermöglichkeiten erheblich günstiger zu gestalten, beispielsweise durch den Abschluss von Förderdarlehen der öffentlichen Hand, für die unter Umständen neben den ohnehin besonders günstigen und vorteilhaften Konditionen durch niedrige Zinssätze und komfortable, aber dennoch flexible Tilgungsmodalitäten, sogar Sonderkonditionen erhältlich sind. Dies ist möglich, wenn man schlau ist und die Darlehensverträge über eine spezialisierte Finanzberatung abschließt, die Rabatte auf die Konditionen erhält und diese auch an die Kundschaft weitergibt. Bei Finanzierungen findet somit dasselbe Prinzip statt wie bei Fonds, die ebenfalls bei unabhängigen Finanzdienstleistern häufig mit Rabatt bezogen werden können. Mitunter kann man auf diese Weise sogar Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen.
Die Riester-Rente ist ein weiteres Instrument der Finanzierungsförderung, das in Zusammenhang mit selbstgenutztem Wohneigentum die gesamte Finanzierung günstiger gestalten hilft und somit verbilligt bzw. zu einer finanziellen Entlastung beiträgt. Die Riester-Förderung besteht aus staatlichen Zuschüssen in Form einer Altersvorsorgezulage und gegebenenfalls zusätzlichen Steuervorteilen. Sie steht allen zu, die zum berechtigten Personenkreis zählen. Dies sind neben allen Rentenversicherungspflichtigen auch Amtsträger wie Beamte sowie deren Ehegatten, sofern diese nicht selbst zum berechtigten Personenkreis rechnen. Im Zusammenhang mit Immobilien ist insbesondere Wohn-Riester interessant, da die Förderung hier direkt in die Immobilienfinanzierung eingebunden werden kann. Kinder verdienen bei Riester übrigens mit, da es für jedes Kind, für das Kindergeld bezogen wird, ersatzweise ein Kinderfreibetrag eingeräumt ist, Kinderzulagen fließen.

Labels: , , , , ,

Montag, 29. August 2011

Rabatte

Bei vielen Formen der Geldanlage fallen keine Kosten oder Gebühren an. Insbesondere beim klassischen Sparen ist vorrangig interessant, welche Zinssätze vergütet werden. Dies hängt hauptsächlich von der Höhe der Anlage und von der Laufzeit ab. Meistens gibt es höhere Zinsen für einen längeren Anlagezeitraum. Oftmals gibt es für interessante Angebote darüber hinaus Mindestanlagebeträge. Ansonsten gibt es tendenziell für höhere Beträge auch höhere Zinsen. Insoweit kann man bei der Geldanlage von einer Art Mengenrabatt sprechen. Die gilt übrigens auch für einen Kredit: Darlehen über höhere Beträge sind meist teurer als Konsumentenkredite in geringerem Umfang. Rabatte anderer Art gibt es häufig bei Fonds. Wenn es gelingt, einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, mit dem Investmentfonds üblicherweise ausgestattet sind, in voller Höhe auszuhandeln, kauft man im Ergebnis Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Dies ist in vielen Fällen möglich bei einer Vermittlung durch unabhängige Finanzdienstleister. Die Höhe der möglichen Ersparnis hängt hierbei von dem nominalen Ausgabeaufschlag ab, der standardmäßig anfiele. Bei üblichen fünf Prozent bezogen auf den Bruttobetrag ergibt sich auf den Nettobetrag, den Nettoinventarwert der Fondsanteile, eine Ersparnis von 5,26 Prozent.

Labels: , , , ,

Freitag, 10. Juni 2011

Wohin mit den VL?

Für die Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen in einem VL-Vertrag bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten für die Geldanlage: Bausparen und Investmentfonds. Sofern der Erwerb von Wohneigentum auf mittlere Sicht ein absehbarer Wunsch ist oder dieser sogar im Entstehen begriffen ist, spricht tendenziell mehr für Bausparen, da das spätere Bauspardarlehen als zinsgünstiger Bestandteil in die Baufinanzierung integriert werden kann. Wer sich demgegenüber mehr für risikoreichere, dafür auch chancenorientierte Formen der Geldanlage interessiert oder Wert darauf legt, besonders hoch staatlicherseits gefördert zu werden durch die bei Investmentfonds höhere Arbeitnehmer-Sparzulage bei Einhaltung der geltenden Einkommensgrenzen, der wird in qualitativ guten Aktienfonds, die von unabhängigen Finanzdienstleistern auch als Fonds ohne Ausgabeaufschlag in Verbindung mit einem günstigen Flatrate-Depot angeboten werden, eine interessante Anlagemöglichkeit für seine VL finden.

Labels: , , , , , , , ,

Montag, 16. Mai 2011

Komplizierte Kompaktlösung

Lebensversicherungen sind komplizierte Produkte, jedenfalls die kapitalbildenden Varianten. Eine reine Absicherung für den Todesfall über eine Risiko-Lebensversicherung ist simpel, günstig und mitunter sinnvoll bis unentbehrlich (z.B. bei einer Baufinanzierung). Sobald die Lebensversicherung jedoch auch einen Sparvorgang beinhaltet oder mit speziellen Zusatzversicherungen ausgestattet ist, wird das Kombiprodukt schwer durchschaubar, was insbesondere seine Preiswürdigkeit angeht. Beispielsweise enthaltene – und somit als beitragsfrei ausgewiesene – Leistungen bei Berufsunfähigkeit, im Pflegefall oder bei Eintritt bestimmter schwerer Krankheiten (sogenannte Dread-Diesease-Option) lassen sich gut verkaufen. Da die Versicherungsgesellschaft jedoch die entsprechenden Risiken kalkulieren und in die Prämie einrechnen muss, ist im Einzelfall die Frage zu stellen, inwieweit der entsprechende Einschluss einzelner Zusatzversicherungen zu günstigen Konditionen erfolgt oder nicht. Im Zweifel kann man dies dadurch prüfen, dass man sich die einzelnen Bausteine von mehreren Versicherungen selbst zusammenstellt und mit dem Kombiprodukt vergleicht. Die Geldanlage sollte man ohnehin grundsätzlich vom Risikoschutz trennen. Für einen regelmäßigen, langfristig angelegten Sparvorgang kommen gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag ebenso in Betracht wie gute Rentenversicherungen, die Garantieleistungen und Mindestverzinsungen bieten, gleichzeitig aber eine chancenorientierte Anlageform ermöglichen, z.B. Fondspolicen, die nach dem UWP-Prinzip konzipiert sind.

Labels: , , , , , , ,

Freitag, 18. März 2011

Fonds

Investmentfonds gelten als “Vermögensverwaltung des kleinen Mannes“. Es handelt sich gewissermaßen um Kapitalsammelstellen, die das angesammelte Vermögen in Wertpapiere jedweder Couleur investieren können. Anleger beteiligen sich dadurch an einem Investmentfonds, dass sie Anteile kaufen. Dies ist möglich über die Kapitalanlagegesellschaft, die den Fonds verwaltet, über Banken und Finanzdienstleister, die als Vermittler fungieren, und zum Teil im Freiverkehr an einigen Börsenplätzen. Der Verkauf von Anteilen an Investmentfonds ist in aller Regel börsentäglich möglich.
Fonds bieten eine Möglichkeit zur Geldanlage auch für kleine Anlagebeträge. Es ist in aller Regel nicht notwendig, ganze Anteile zu erwerben; auch Bruchteile sind meist erhältlich. Dies führt zu geringen Mindestanlagesummen. Dieser Vorteil ermöglicht es, mittels eines Fondssparplanes, bei dem zu jedem festgelegten Termin, beispielsweise monatlich, der Gegenwert eines bestimmten Anlagebetrags, etwa 25 € oder 100 €, investiert wird. Auf diese Weise lässt sich durch langfristiges regelmäßiges Sparen mit Investmentfonds ein nicht unerhebliches Vermögen aufbauen, das einen flexiblen Bestandteil der privaten Altersvorsorge darstellen kann. Die Entnahme kann nach Belieben, beispielsweise durch einen monatlichen Auszahlplan erfolgen.
Es haben sich in den letzten Jahrzehnten parallel zur Entwicklung des Investmentgedankens sehr viele unterschiedliche Arten von Investmentfonds am Markt etabliert. Sie unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der Art der Wertpapiere, in die sie investieren, und dadurch bedingt in ihrem Rendite-Risiko-Profil. Grundsätzlich gilt, dass die Kosten steigen, je chancen- und damit risikoreicher der Fonds investiert. Ein Fonds Rabatt lässt sich oftmals bei einem Kauf über unabhängige Finanzdienstleister aushandeln, bisweilen finden sich auch langjährig erfolgreiche Fonds ohne Ausgabeaufschlag im Angebot.

Labels: , , , , , ,

Montag, 14. März 2011

Möglichkeiten zum regelmäßigen Sparen

Sparpläne werden von den meisten Banken und Sparkassen angeboten. Sie bieten die Möglichkeit, mit monatlich auch kleinen Beträgen mittel- und langfristig zu sparen, um finanzielle Vorsorge zu betreiben, einen Puffer für schlechte Zeiten aufzubauen oder sich spätere geplante größere Anschaffungen wie beispielsweise ein neues Auto zu ermöglichen, ohne Einschränkungen durch die monatliche Belastung aus einem Kredit in Kauf zu nehmen.
Neben klassischen Sparplänen, bei denen Kunde und Kreditinstitut die monatliche Sparrate, die Laufzeit und den Zinssatz vereinbaren, gibt es auch besondere Sparpläne, die im Einzelfall besondere Vorzüge für die individuellen Bedürfnisse des Sparers entfalten können. Dies sind Sparpläne mit Bonus, Versicherungssparpläne, Riester-Sparpläne und Fondssparpläne. Letztere sind aus Kostengründen besonders interessant, wenn man die Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwirbt oder zumindest einen Fonds Rabatt aushandeln kann.

Labels: , , , , ,